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Feuerwehr in Marburg-Cappel nimmt Gestalt an

Der Entwurf des Architekturbüro Pussert Kosch Architekten gewinnt Realisierungswettbewerb

Das Architekturbüro Pussert Kosch Architekten aus Dresden konnte am Dienstag, den 29.09.2015 den europaweit ausgelobten Architekturwettbewerb des Landes Hessen und der Stadt Marburg für sich entscheiden. Es handelt sich hierbei um einen Neubau als Ersatz für die bestehenden Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Cappel sowie der hessischen Jugendfeuerwehr. Die Bestandsgebäude entsprechen nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Feuerwehrbetrieb bzw. Ausbildung und energetischen Standards, so dass ein Ersatzbau notwendig geworden ist. Die Neubauten werden in Anlehnung an den Passivhausstandard erstellt.  Cappel Entwurf Neubau

 

Der Ersatzneubau für die Freiwillige Feuerwehr Marburg Cappel wird ergänzt durch den Neubau eines Trainingszentrums, welches von der Freiwilligen Feuerwehr Marburg aber auch den hauptamtlichen Kräften als Übungs- und Trainingsort zur Simulation des Ernstfalls genutzt wird. Im Trainingszentrum sollen unter realen Bedingungen physische und psychische Kompetenzen vermittelt werden, welche im Ernstfall zu einer zügigen und professionellen Brandbekämpfung führen.

Zusätzlich errichtet das Land Hessen ein Jugendfeuerwehrausbildungszentrum der hessischen Landesfeuerwehrschule mit der Geschäftsstelle der hessischen Jugendfeuerwehr. Das Angebot des Standortes richtet sich insbesondere an die Betreuerinnen / Betreuer der Jugendfeuerwehren und Kindergruppen in den Freiwilligen Feuerwehren sowie Feuerwehrangehörige und Ausbilder für den Bereich der Brandschutzerziehung.

Der Architekt erhält ein Preisgeld in Höhe von 32.000,00 Euro. Ausgezeichnet und mit Preisgeldern bedacht wurden außerdem die beiden drittplatzierten Büros Dasch Zürn Architekten aus Stuttgart und Karl + Probst aus München mit jeweils 16.000,00 Euro. Zwei Anerkennungen je im Wert von 8.000,00 € gingen an die Büros Kersten + Kopp Architekten, Berlin und Schätzler Architekten, München.

Die Aufgabe war komplex, aber wie anhand der zahlreichen guten Einsendungen ersichtlich, qualitätsvoll zu bearbeiten.

Ein neunköpfiges Preisgericht hatte am Dienstag bis in die Abendstunden über die eingereichten Entwürfe zu entscheiden. Den Vorsitz des Preisgerichtes hatte Herr Prof. Schulze aus Kassel inne. Er sprach von einer „fachlich konstruktiven und der Sache dienlichen Diskussionskultur“ innerhalb des Gremiums.

Zum Wettbewerbsverfahren reichten 16 Büros ihre Lösungsvorschläge für den geplanten Neubau ein. Die Universitätsstadt Marburg und das Land Hessen richteten den Wettbewerb aus. Die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH (BSMF) aus Frankfurt am Main hat das Verfahren extern betreut und organisiert.

Die Wettbewerbsarbeiten werden in den Räumlichkeiten des Sitzungssaals des Fachbereiches Planen, Bauen, Umwelt in der Barfüßerstraße 11 in Marburg, zu besichtigen sein. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag den 15. Oktober 2015, um 17.00 Uhr.

Die Ausstellung bleibt geöffnet vom 16. Oktober bis 27. Oktober 2015, Montag bis Mittwoch von 8.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr.

 

 

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