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Marburg

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Am Nachmittag des 10.03.2019 wurde das Stadtgebiet der Universitätsstadt Marburg durch Sturmtief "Eberhard" mit zahlreichen Unwettereinsätze überzogen.

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Ab etwa 14:45 Uhr wurden zunehmend umgestürzte Bäume im Bereich von Höhenlagen gemeldet. Daraufhin wurde das Lagezentrum, die Feuerwehreinsatzzentrale der Feuerwehr Marburg, mit speziell geschultem Personal besetzt und in Betrieb genommen. Durch diese Maßnahme wurden Einsätze im eigenem Stadtgebiet durch eine örtliche Einsatzleitung selbstständig koordiniert, wodurch die zuständige zentrale Leitstelle des Landkreises Marburg-Biedenkopf entlastet wurde.

Die einzelnen Feuerwehreinheiten wurden nach Einsatzaufkommen für ihren zuständigen Bereich oder zu Nachbarbereichen alarmiert, wobei insgesamt 10 Feuerwehreinheiten der insgesamt 17 Stadtteilfeuerwehren einschließlich der Kernstadtfeuerwehr Marburg-Mitte im Einsatz waren. Zusätzlich wurde der zweite Zug Marburg-Mitte sowie die restlichen Feuerwehren zur Sicherstellung des Grundschutzes zurückgehalten. Bei den überwiegenden Einsatzstellen handelte es sich um umgestürzte Bäume bzw. Bäume die umzustürzen drohten. Sie blockierten dabei Verkehrswege und gefährdeten den allgemeinen Verkehr. Beispielsweise musste die K 41 zwischen Cappel und Belterhausen-Frauenberg aufgrund großer Gefährdung komplett gesperrt werden. Auch umgestürzte Straßenschilder und umherfliegende Gegenstände wurden durch die Feuerwehr gesichert.

Insgesamt wurden 54 Einsatzstellen mit über 100 Einsatzkräften abgearbeitet. Verletzte gab es glücklicherweise nicht und ungewöhnlich hohe Sachschäden waren ebenfalls nicht zu verzeichnen. Die Einsatzschwerpunkte lagen vorwiegend in den höher gelegenen Stadtteilgebieten, wie z.B. Ockershausen, Cappel, Moischt, Schröck, Bauerbach, Wehrda, Marbach. Weniger intensiv traf es die Gebiete Hermershausen, Wehrshausen und Michelbach. Besonderes Augenmerk lag zudem auf der Freihaltung der Zuwege zum Universitätsklinikum Marburg, hierzu wurden ständige Kontrollfahrten durchgeführt. Gegen 20:00 Uhr konnten nach der Wiederherstellung der Fahrzeuge alle eingesetzten Feuerwehrkräfte wieder nach Hause entlassen werden.

 

 

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