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Seit den frühen Morgenstunden des 24. Juni 2014 waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei der Universitätsstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf wegen eines Kellerbrandes in einem elfstöckigen Hochhaus in der Straße "Am Richtsberg 88" im Großeinsatz.

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Quelle: Youtube

 

280 Personen, Studierende mit ihren Familien, sind in diesem Haus gemeldet. Die Rettungskräfte evakuierten das Hochhaus Stockwerk für Stockwerk über Balkone und Drehleitern und durchsuchten die Wohnungen nach Verletzten. Die betroffenen Anwohner wurden schließlich mit Bussen der Stadtwerke in in die Georg-Gaßmann-Halle gebracht und danach in Notunterkünfte gebracht. Es wurden 20 Personen zur Behandlung von Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht und ärztlich erstversorgt, ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Feuerwehr konnte den Brand unter erschwerten Bedingungen bis 11:30 Uhr löschen und auf das Kellergeschoss beschränken. Allerdings breitete sich der Rauch über alle 11 Stockwerke des Hochhauses aus. Das Hochhaus musste belüftet werden, um den starken Rauch zu entfernen.

Im Einsatz waren ca. 120 Feuerwehrleute der Universitätsstadt Marburg und 120 Rettungskräfte des DRK, der Johanniter und der Malteser. 20 Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort. Die Bewohner wurden durch Fachkräfte des Roten Kreuzes betreut und in vom Studentenwerk eingerichteten Notunterkünften untergebracht. Die Jugendförderung der Universitätsstadt Marburg sorgte für Kinderspielsachen und eine Kinderbetreuung.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel, Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Landrätin Kirsten Fründt machten sich vor Ort ein Bild der Lage. Oberbürgermeister Egon Vaupel zeigte sich erleichtert: "Ich freue mich über die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten und danke den Einsatzkräften von Herzen für ihren engagierten Einsatz."

Für Betroffene und Angehörige ist ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 06421 / 201-9900 eingerichtet.

 

 

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