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Am 28.06.2014 um 15:00 Uhr wurde die auf der Hauptfeuerwache stationierte Wachbesatzung des 1. Zuges der Feuerwehr Marburg-Mitte zusammen mit dem Einsatzleitdienst zu einem Gasgeruch in einem Wohnhaus in die Sudetenstraße alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten sich bereits zahlreiche Bewohner vor dem Haus gesammelt und erwarteten die Einsatzkräfte. Die Bewohner berichteten, dass im Erdgeschoss ein deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar sei. Durch die erkundenden Einsatzkräfte konnte ebenfalls ein leichter Gasgeruch wahrgenommen werden, der aber messtechnisch nicht bestätigt werden konnte.

Im Rahmen der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass es beim Befüllen eines Gasfeuerzeuges zu einer Undichtigkeit gekommen war. Dabei waren ca. 250 ml Flüssiggas in die Gasphase übergetreten und sorgten für den typischen Gasgeruch. Der betroffene Wohnungsinhaber sorgte durch das Öffnen von Fenstern und seiner Wohnungstüre für eine Belüftung und damit auch eine Verdünnung der Gasatmosphäre. Allerdings zogen hierbei auch geringe Mengen des Gases in den Treppenraum. Diese wurden durch weitere Hausbewohner wahrgenommen und sorgten für die Verständigung der Einsatzkräfte.

Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Hausbewohner, da es sich lediglich um eine "geringe" Gasmenge unterhalb der Zündfähigkeit handelte, so dass die Einsatzkräfte nach Kontrolle der Situation und aufklärenden Gesprächen mit den Hausbewohnern wieder abrücken konnten.

 

Hinweis:

Aus einer üblichen Feuerzeug-Gaskartusche, gefüllt mit ca. 250 ml Butan, können ca. 62,5 l Gasvolumen austreten. Hieraus kann sich eine zündfähige Atmosphäre mit dem Volumen von ca. 2500 l bilden. Da die Geruchsschwelle jedoch bei lediglich ca. 0,25 % Vol. liegt, können bei dieser Menge ca. 25000 l "riechbares" Gasvolumen entstehen.  Dies verdeutlicht, weshalb durch ein derart geringe Menge Flüssiggas, eine solche Geruchsbelästigung verursacht werden kann.

 

 

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